Der Kongress

Der Deutsche Krebskongress (DKK) ist der größte und älteste Fachkongress zur Krebsdiagnostik und Krebstherapie in Deutschland. Der erste DKK fand 1951 auf Initiative der heutigen Deutschen Krebsgesellschaft e. V. statt. Danach folgten im 2-Jahres-Rhythmus die Kongresse bis 1971. Nach einer kurzen Unterbrechung findet seit 1974 der DKK wieder alle zwei Jahre statt.

Seit 2014 ist die Stiftung Deutsche Krebshilfe Mitausrichter des DKK.

2020 folgt der Deutsche Krebskongress erneut dem Grundgedanken einer klaren Trennung des wissenschaftlichen Bereichs (Deutscher Krebskongress) und des Industriebereichs (Krebsforum der Industrie): finanziell, räumlich, organisatorisch und thematisch. Mit dieser Trennung werden zum einen die Grundsätze der Transparenz, die bei der Deutschen Krebsgesellschaft festgeschrieben sind, eindeutig umgesetzt. Zum anderen entspricht diese Trennung den Regelungen der Stiftung Deutsche Krebshilfe zur Zusammenarbeit mit Pharma- und anderen Wirtschaftsunternehmen im Gesundheitswesen.

Der Kongresspräsident

Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Foto: Anna Schroll/UKJ
Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Foto: Anna Schroll/UKJ

Kongresspräsident 2020 ist Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Direktor der Abteilung für Hämatologie und internistische Onkologie der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Jena, Sprecher des UniversitätsTumorCentrums Jena und Prodekan für Forschung.

Das Motto des DKK 2020

Der DKK 2020 steht unter dem Motto informativ. innovativ. integrativ. Optimale Versorgung für alle. Diese Attribute sind entscheidend für eine qualitativ hochwertige Krebsmedizin:

informativ: Krebs gehört zu den komplexesten Erkrankungen, die wir kennen. Das medizinische Wissen in diesem Bereich wächst rasant. Auf dem DKK möchten wir dieses Wissen austauschen und teilen.

innovativ: Zahlreiche Innovationen haben in den letzten Jahren die Onkologie verändert. Wie sie bestmöglich eingesetzt werden können, wollen wir auf dem Kongress diskutieren.

integrativ: Die Behandlung von Krebserkrankungen erfordert meist die Zusammenarbeit mehrerer Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen, zum Beispiel aus Chirurgie, Strahlentherapie, medikamentöser Tumortherapie, Pathologie, Radiologie und Pflege, auch über Sektorengrenzen hinweg. Die Kooperation von Expertenzentren mit regional tätigen Ärzten ist essenziell für die optimale Versorgung aller Patienten. Diesen Netzwerkgedanken möchten wir mit dem Kongress voranbrinn.

Die Ausrichter

Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) – eine Nachfolgeorganisation des 1900 gegründeten „Comité für Krebssammelforschung“ – ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum. Die über 8.000 Einzelmitglieder in 25 Arbeitsgemeinschaften, die 16 Landeskrebsgesellschaften und 37 Fördermitglieder sind in der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen tätig. Die DKG engagiert sich für eine Krebsversorgung auf Basis von evidenzbasierter Medizin, Interdisziplinarität und konsequenten Qualitätsstandards, ist Mitinitiator des Nationalen Krebsplans und Partner der „Nationalen Dekade gegen den Krebs“.

www.krebsgesellschaft.de

Die Stiftung Deutsche Krebshilfe wurde am 25. September 1974 von Dr. Mildred Scheel gegründet. Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, die Krebskrankheiten in all ihren Erscheinungsformen zu bekämpfen. Nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die Organisation Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung, einschließlich der Krebs-Selbsthilfe. Die Deutsche Krebshilfe ist der wichtigste private Geldgeber auf dem Gebiet der Krebsforschung in Deutschland.

www.krebshilfe.de