Pressekonferenzen des DKK 2020

Eröffnungs-PK am 19. Februar 2020 um 11 Uhr, Raum M8

Titel: "informativ. innovativ. integrativ. Optimale Versorgung für alle."
Raum: CityCube Berlin, Level 3, Raum M8

Zu den Schwerpunkten auf dem DKK 2020 zählt die Vorstellung innovativer Therapien: Welche Ansätze sind vielversprechend? Wie fügen sie sich in das Spektrum bewährter Therapien ein? Wie kann sichergestellt werden, dass alle Patient*innen bei Bedarf raschen Zugang erhalten? Und wie muss sich die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses verändern, um mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer Auftakt-Pressekonferenz zum DKK 2020.

Moderation und Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Kongresspräsident DKK 2020

11.05 – 11.15 Uhr
Innovationen in der Krebsmedizin
Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Kongresspräsident des DKK 2020

11.15 – 11.25 Uhr
Entwicklung der zellulären Immuntherapie in der Onkologie
Prof. em. Hans-Jochem Kolb, Ludwig-Maximilians-Universität München

11.25 – 11.35 Uhr
Immunologische Diagnostik als Grundlage für personalisierte Therapien
Dr. Cornelia Link-Rachner, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden

11.35 – 11.45 Uhr
Optimale Versorgung für alle – welche Strukturen werden dafür benötigt?
Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft e. V.

11.45 – 11.55 Uhr
Nachwuchsförderung in der Onkologie
Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Krebshilfe

11.55 – 12.30 Uhr
Fragen und Antworten

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Einzelinterviews.

Pressekonferenz am 20. Februar 2020 um 12:30 Uhr, Raum R3

Titel: Krebsprävention hat Potenzial – durch Aufklärung und Forschung Chancen nutzen
Raum: CityCube Berlin, Level 3, Raum R3

Experten schätzen, dass rund 40 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden können. Die Deutsche Krebshilfe und die Landeskrebsgesellschaften setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, die Bevölkerung über die Vorbeugung von Krebs aufzuklären. Das Deutsche Krebsforschungszentrum forscht intensiv an neuen Ansätzen zur personalisierten Prävention und Früherkennung. Die Pressekonferenz beschäftigt sich mit den Fragen, was Präventionsforschung genau bedeutet und wie das Potenzial der Krebsprävention genutzt werden kann.

Moderation: Christiana Tschoepe, Stiftung Deutsche Krebshilfe, Bonn

12.30 – 12.40 Uhr
Potenzial der Krebsprävention nutzen
Gerd Nettekoven, Stiftung Deutsche Krebshilfe, Bonn

12.40 – 12.50 Uhr
„du bist kostbar“ – Engagement der Landeskrebsgesellschaften
Prof. Dr. Christian Jackisch, Landeskrebsgesellschaft Hessen, Offenbach

12.50 – 13.00 Uhr
Prävention: Ein Forschungsfeld mit Zukunft
Prof. Dr. Michael Baumann, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

13.00 – 13.10 Uhr
Präventionsforschung am Beispiel eines aktuellen Forschungsprojekts
Prof. Dr. Mathias Heikenwälder, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

13.10 – 13.20 Uhr
PROBASE – erste Resultate der weltweit größten Prostatakrebs Screening-Studie
Prof. Dr. Peter Albers, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

13.20 – 14.00 Uhr
Fragen und Antworten

Pressekonferenz am 21. Februar 2020 um 12:30 Uhr, Raum R3

Titel: Spezielle Bedürfnisse, spezielle Therapien: die Herausforderungen bei der Versorgung älterer und jüngere Tumorpatient*innen
Raum: CityCube Berlin, Level 3, Raum R3

Knapp eine halbe Million Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr neu an Krebs. Mehr als ein Drittel ist 75 Jahre alt oder älter, viele ältere Krebskranke sind zusätzlich von einer oder mehreren schweren chronischen Erkrankungen betroffen. Während die Multimorbidität oft den Versorgungsbedarf älterer Krebspatient*innen bestimmt, leiden junge Krebsbetroffene unter ganz anderen Problemen: Ihr Krebs ist zwar meist gut behandelbar, die Folgen von Erkrankung und Therapie wirken sich dennoch auf zahlreiche Aspekte des Lebens aus: Berufswahl, Ausbildung, Familienplanung sowie psychische Befindlichkeit. Die unterschiedlichen Versorgungsbedarfe von älteren und jüngeren Krebsbetroffenen stehen im Mittelpunkt der Pressekonferenz.

Moderation: Dr. Katrin Mugele, Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Berlin

12.30 – 12.45 Uhr
Multimorbidität bei älteren Krebspatient*innen
Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan, Klinik für Geriatrie und Altersmedizin der Charité − Universitätsmedizin Berlin

12.45 – 13.00 Uhr
Neue geriatrisch-onkologische Versorgungskonzepte
Dr. Heike Schmidt, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

13.00 – 13.15 Uhr
Inzidenz und Prognose von Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen
Prof. Dr. Alexander Katalinic, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, Universität Lübeck

13.15 – 13.30 Uhr
Psychoonkologische Beratung junger Erwachsener
Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf, Abteilung Psychische Gesundheit, Universität Leipzig

13.30 – 14.00 Uhr
Fragen und Antworten

Journalisten-Veranstaltung am 22. Februar 2020 um 11 Uhr, Raum R3

Titel: Komplementäre Medizin bei Krebs ‒ Möglichkeiten und Grenzen
Raum: CityCube Berlin, Level 3, Raum R3

Moderation: Dr. Katrin Mugele, Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Berlin

Im Durchschnitt wenden 40 bis 50 Prozent der Patient*innen mit einer Krebserkrankung im Laufe ihrer Therapie oder danach komplementäre und/oder alternative Methoden an, häufig ohne ihren behandelnden Arzt darüber in Kenntnis zu setzen. Welche Ansätze sind seriös? Wie gut sind sie wissenschaftlich belegt? Können sie bedenkenlos eingesetzt werden? Oder besteht vielleicht sogar die Möglichkeit schädlicher Wechselwirkungen, wenn Ansätze aus der Komplementärmedizin parallel zur Schulmedizin eingesetzt werden? In dieser Veranstaltung geht es um die wissenschaftlichen Grundlagen komplementärmedizinischer Verfahren in der Onkologie.

Referent*innen: Prof. Dr. Jutta Hübner (Jena), Michael Höckel (Kassel)